Wenn Du dich selbst verrückt machen kannst, dann kannst du dich selbst auch glücklich machen.
DER GEDANKENLOTSE
STRESSMANAGEMENT

STRESSMANAGEMENT

Stress tarnt sich gern als „Ich habe alles unter Kontrolle“-Modus, doch schon bald kommen die ersten Nebenwirkungen:

• Dein Augenzucken entwickelt langsam ein Eigenleben.
• Du trinken mehr Kaffee als Wasser – weil Schlaf sowieso überbewertet ist.
• Deine Lieblingsbeschäftigung? Dinge verlegen. Schlüssel, Handy, Realität.
• Dein Gehirn hält mitten im Satz an – und verabschiedet sich auf einen Kurzurlaub.
• Du googelst „Kann man in Stress ertrinken?“ und finden heraus, dass Sie schon bis zum Hals drinstecken.

Warum passiert das alles?

Nun, Stress ist eigentlich ein uraltes Warnsystem. Früher half er unseren Vorfahren, blitzschnell vor Säbelzahntigern wegzurennen.
Heute aktiviert er sich zuverlässig, wenn Sie vergessen haben, eine E-Mail zu beantworten oder Ihr Chef sagt: „Wir müssen reden.“

In kleinen Kapiteln stelle ich dir hier meine Tools für ein gesundes Stressmanagement vor.
Diese sind beileibe nicht vollzählig, aber sie bieten dir Anhaltspunkte.

Was ist Stress eigentlich ?

Nun, ganz so einfach ist es nicht zu erklären, denn Stress hat unheimlich viele Facetten. Wenn wir allerdings von dem Typus Stress sprechen, der uns belastet und schadet, halte ich folgende Definition die ich in meiner Ausbildung zum StressCoach erlernte, für geeignet: 

Stress ist eine ganzkörperliche Vorbereitung auf Kampf oder Flucht als Reaktion auf eine wahrgenommene Bedrohung, die sich der eigenen Einflussnahme entzieht.

Schon mal vom „Kampf- oder Fluchtsyndrom“ gehört ? Stell Dir vor du bist ein Mensch in der Steinzeit als urplötzlich ein Säbelzahntiger aus dem Gebüsch springt ! Was passiert wohl in seinem Kopf ?  Er sucht nach Lösungen ! Und er hat blitzschnell die naheliegendsten parat :

a) Wenn du eine Keule hast : Kämpfe !

b) Wenn du keine Keule hast : Lauf so schnell du kannst !

Dazu schüttet der Körper erstmal haufenweise Hormone aus, wie Cortisol oder Adrenalin aus. Der Herzschlag und Atem wird intensiviert, die Verdauung runter geregelt, denn die braucht er gerade nicht. Auch viele andere Dinge werden im Körper abgestellt und auf das Nötigste reduziert, damit er gewappnet ist. Seine Aufmerksamkeit ist fokussiert !

Heute gibt es keine Säbelzahntiger mehr. Gut so. Aber unser Gehirn und die Zusammenhänge im Körper sind geblieben ! Der Sympathikus in Verbindung mit dem Nebennierenmark springt an, produziert u.a. Adrenalin und lässt uns übermenschliche Kräfte entwickeln.


DIE HEUTIGEN SÄBELZAHNTIGER

Was sind die neuzeitlichen Bedrohungen die uns wie damals unter Stress setzen ? Ein tätlicher Angriff auf unsere Gesundheit kommt selten vor, aber Stress hat wie erwähnt unheimlich viele Facetten.Diese werden Stressoren genannt.

Objektiv wären dies bspw. : Schlafentzug, Krankheit, Hunger, Lärm, Überforderung etc.

Subjektiv wären dies bspw. : Ungeduld, Ärger und Wut, Pessimismus, Hineinsteigern, Angst etc.

Im Gegensatz zum Säbelzahntiger und anderen Dinosauriern, sind viele der heutigen Stressoren hausgemacht, und mit der richtigen Einstellung unserer Denkmuster auch zu bewältigen. Selten geht es um Leben oder Tod, auch wenn unser Körper nicht zwischen Termindruck und Dinosaurierangriff unterscheidet ! 

Es gibt nur einen, aber entscheidenden Unterschied : Die Bedrohung durch den Säbelzahntiger war schnell vorbei – entweder hat er uns gefressen oder die Flucht war erfolgreich.

Unser heutiger Stress wird zur Dauerbelastung und der Körper erzeugt das berühmt berüchtigte Stresshormon Cortisol. Und dabei ist es ihm übrigens völlig egal ob der Stress real oder nur eingebildet ist ! Dieses Cortisol gilt es abzubauen, damit der Körper sich regenerieren kann. Das schaffst du nicht, indem du herumsitzt und grübelst. Das hätte auch dem Steinzeitmenschen nicht geholfen. Nein, er lief davon oder kämpfte. Und was damals half, hilft auch heute noch !

Wenn du also Stresssymptome an dir wahrnimmst, werde aktiv ! 

Bewege dich ! Idealerweise kombinierst du dieses mit Entspannungsübungen oder der Meditation, denn wie erwähnt ist Stress „ganzkörperlich“ und betrifft sowohl Muskeln, Organe und die chemischen Prozesse im Körper, als auch deine Gedankenwelt ! 

Wie gesagt : Stress hat unheimlich viele Facetten und ich skizziere hier nur einen winzigen Bruchteil zum Thema. Für jeden Einzelnen hat Stress unterschiedliche Auswirkungen, die jedoch alle auf den Teil in unserem Gehirn basieren, welches wir bereits in der Steinzeit entwickelt hatten. Der Rest hat viel mit deiner inneren Einstellung zu tun. Mit diesem Verständnis im Hinterkopf : Bleib ruhig, bleib fokussiert, pack es an ! Alsbald stehe ich dir auch für Coachings zur Verfügung.

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